Donnerstag, 20. Januar 2022

5 Tipps für ein cooles Gaming-Setup

Wer nur gelegentlich zockt muss sich um sein Gaming-Setup keine großen Gedanken machen. Sobald man aber ambitionierter oder gar professionell an die Sache gehen möchte, kommt man ab einem gewissen Punkt nicht darum herum, in hochwertiges Gaming-Setup zu investieren. Was sollte man bei der Planung des Gaming-Setups beachten?

Tipp 1: Eine solide Basis mit passendem Mobiliar schaffen

Die Möbel stellen so etwas wie das Grundgerüst eines coolen Gaming-Setups dar. Vor allem der Stuhl und der Tisch sind essenzielle Bestandteile des Gaming-Mobiliars.

  • Gaming-Tisch

    Der optimale Gaming-Tisch ist möglichst groß, sodass genügend Platz für zusätzliches Equipment bleibt und das Setup nicht schnell zu überfüllt wird. Dabei sollte man Bedenken, dass gerade heute, wo in den meisten Fällen zwei, wenn nicht mehr Monitore verwendet werden, einerseits genug Platz in die Breite zur Verfügung steht, andererseits auch ausreichend Platz in die Tiefe, um nicht zu nah an den Monitoren zu sitzen. Eine Verstellbarkeit der Höhe oder der Neigung des Tisches kann sinnvoll sein, ist aber nicht unbedingt notwendig.

  • Gaming-Stuhl

    Eine optimale Sitzposition hat einen entscheidenden Einfluss auf die Rückengesundheit und das Spielverhalten. Durch die Verwendung eines nicht geeigneten Stuhls werden längere Sessions schnell zu einer Qual für den Körper. Grundsätzlich gelten hierbei ähnliche Kriterien wie bei einem Bürostuhl. Unabhängig davon, dass ohnehin regelmäßige Pausen vom Sitzen eingelegt werden sollten um den Rücken zu entlasten, ist die Investition in ein professionelles „Sitzgerät“ in jedem Fall lohnenswert. Der Komfort steht bei der Auswahl eines passenden Gaming-Stuhls immer an erster Stelle. Neben ergonomischen Bürostühlen gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an speziellen Gaming-Stühlen, die perfekt auf die Bedürfnisse von Gamern abgestimmt sind.

    Unter Umständen ist auch ein Gaming Sitzsack eine ideale Lösung für stundenlanges, Rücken-schonendes Zocken. Optisch und farblich sollte sich der Stuhl bestmöglich in das komplette Setup integrieren, um ein rundes Gesamtbild zu erzielen. Sollte man eher zu kurzen Spielsessions neigen, so kann auch ein Relaxsessel eine gute Idee sein.

Tipp 2: Mit dem richtigen Licht Augen entlasten und die eigene Leistung verbessern

Eine coole Beleuchtung im Gaming-Zimmer sorgt nicht nur für eine atmosphärische Grundstimmung, richtig eingesetzt kann sie auch dazu beitragen eine bessere Leistung zu bringen. Wer im dunklen Zimmer vor dem Monitor sitzt tut seinen Augen auf Dauer nichts gutes, zudem wird die Konzentrationsfähigkeit dadurch stark eingeschränkt.

  • Deckenlampen

    Dimmbare Deckenlampen ermöglichen es zu jeder Tageszeit für die richtige Grundbeleuchtung zu sorgen und diese an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Eine Grundbeleuchtung ist enorm wichtig.

  • Hintergrundbeleuchtung

    Hinter oder neben dem Monitor sollte sich mindestens eine zweite Lichtquelle befinden. LED-Lampen lassen sich zu diesem Zweck sehr flexibel einsetzen und sorgen für zusätzliche Lichtakzente. Auch eine einfache Schreibtischlampe, die nach Belieben verstellt werden kann, ist eine gute Möglichkeit ein schnelles Ermüden der Augen bei längerem Zocken zu verhindern.

Tipp 3: Gaming-Komponenten optimal aufeinander abstimmen

Die Gaming-Komponenten sind eine Sache für sich und könnten alleine einen ganzen Artikel füllen. Hier geht es allerdings nicht um die spezifischen Leistungsdaten, sondern darum, dass darauf geachtet werden sollte ein stimmiges System zusammenzustellen. Rechner, Monitor und Maus sollten technisch wie optisch aufeinander abgestimmt sein, um ein schlüssiges Gesamtbild zu erzeugen. Spezielle Gaming Mäuse und Tastaturen warten oft auch mit eigener Beleuchtung auf. Ob dies zum restlichen Setup passt, hängt immer auch sowohl von den anderen Komponenten als auch vom eigenen Geschmack ab.

Tipp 4: Mit sinnvollem Zubehör das Setup komplettieren

Um ein wirklich vollständiges Gaming-Setup zu schaffen ist Zubehör unerlässlich. In welchem Umfang Zubehör in das Gaming-Setup integriert wird, hängt vom individuellen bedarf und den Ansprüchen ab.

  • Blaulichtbrille

    Eine Blaulichtbrille ist nicht teuer und jedem Gamer nur zu empfehlen. Die Brille filtert das schädliche Blaulicht, welches Monitore ausstrahlen. Dieses Licht wirkt sich ähnlich dem UV Licht negativ auf die Augen und Sehleistung aus.

  • Mauspad

    Moderne Gaming-Mäuse lassen sich zwar auch auf einer glatten Tischoberfläche verwenden, um die Präzision zu verbessern und Krater auf der Tischoberfläche zu vermeiden sollte jedoch unbedingt ein Mauspad genutzt werden.

  • Headset-Halter

    Es gibt unterschiedliche Formen von Headset-Haltern, die Kopfhörer und Headsetz platzsparend und ordentlich verwahren können, wenn sie nicht im Einsatz sind.

Tipp 5: Das Setup mit Deko in Szene setzen

Das sprichwörtliche I-Tüpfelchen für jedes Gaming Setup ist eine Vitrine oder ein schmuckes Regal. Zum einen verhilft eine solche Aufbewahrungsmöglichkeit mehr Ordnung zu behalten, zum anderen können beispielsweise die Boxen der Lieblingstitel in Szene gesetzt werden. Jeder waschechte Gamer hat darüber hinaus bestimmte Sammlerobjekte oder andere Gegenstände die er gerne zur Schau stellt. Im Gegensatz zu Regalen bieten Vitrinen darüber hinaus auch Schutz vor Staub und eignen sich somit für besonders wertvolle Stücke. Leuchtschilder, Poster, uvm. Sorgen für weitere Atmosphäre.

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