Mittwoch, 13. Dezember 2017

Call of Duty WW2: Gelungener Fehlstart

Viele Fans der Call of Duty Reihe waren die Zukunftsszenarien der vergangenen Teile leid und freuten sich über den Fakt, dass mit dem neuen Ableger endlich wieder an die Wurzeln des Titels angeknüpft wird und das Szenario in den 2ten Weltkrieg verlegt wurde.

Call of Duty WW2 Logo

Innerhalb der ersten Tage nach Release verkaufte sich Call of Duty WW2 auch tatsächlich doppelt so oft wie der letzte Teil der Serie Infinite Warfare. Die Bewertungen jedoch zeigten von Anfang an deutlichen Missmut, mittlerweile hat Call of Duty WW2 20.000 Spieler innerhalb von drei Wochen verloren.

Cheater und Hackerprobleme

Vor allem stößt Spielern des aktuellen Teils unangenehm auf, dass Hacker und Cheater ihr Unwesen treiben, insbesondere Wallhacks und Aimbots sorgen konkret für Unmut. Dabei hatte der Entwickler Sledgehammer Games im Vorfeld der Veröffentlichung noch großspurig behauptet Anticheatmaßnahmen einzusetzen um für ein ungetrübtes Spielvergnügen zu sorgen. Diese Versprechungen konnten die Entwickler offenbar nicht einhalten. Wenn man bedenkt, dass die Engine von Call of Duty im wesentlichen aus dem Jahre 1999 stammt und nur weiterentwickelt worden ist, wird verständlich, dass sich hier eine gute Angriffsfläche für Hacker und Hackergruppen bietet.

Nicht mal mehr unter den Top 10

In den aktuellen Steam Charts findet sich Call of Duty WW2 nicht mal mehr unter den Top 10. Auf Platz 1 hält sich hier noch immer der Online Shooter PUBG, dicht gefolgt von GTA 5 auf Platz 2. Ob kommende Teile der Call of Duty Serie eventuell mit einer komplett neuen Engine noch einmal an frühere Erfolge anknüpfen können, bleibt abzuwarten.

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