Donnerstag, 23. November 2017

Die Sims: Der absolute Lieblingsklassiker mit Kultstatus

Man muss kein leidenschaftlicher Gamer sein, um mindestens einmal die Sims gespielt zu haben und der Art des Spiels zu verfallen. Die Sims sind in fast jedem Haushalt, mit oder ohne Kindern, zuhause und werde noch heute gerne gespielt. Kein Wunder, denn die unendlich vielen Neuauflagen des Spiels verschaffen dem Spieler immer wieder neue Perspektiven, Freiräume und Zusatzelemente, die er als Einzelspieler natürlich gerne und so oft es geht einsetzen möchte. Die Sims haben mittlerweile einen Kultstatus erreicht und selbst die erste Auflage des Spiels wird noch heute immer wieder aus der Schublade geholt und mit Eifer gespielt.

Sims 4 Logo

Der Anfang einer beispiellosen Karriere

Den Ursprung hat das Spiel, das zu dem Genre Lebensimulation gehört, Anfang 2000. Die erste Veröffentlichung dieses Spiels sorgte schon zu Beginn, am 4. Februar 2000, für Aufsehen. Denn innerhalb weniger Tage verkauften sich die Sims so schnell, dass das die Produzenten der Sims, EA Games, Maxis-Studios und Entwickler Will Wright, kaum noch hinterher kamen. Die Sims gingen rasant über die Ladentheke und zwar weltweit.


In Deutschland selbst erreichte das Spiel schon sehr schnell den Faktor Must have unter den Gamern. Die Sims sind harmlos, ohne Altersbegrenzung, von jedem zu spielen und absolut gewaltfrei und dennoch verschaffen sie jedem Spieler sehr schnell den Eindruck, dass man auf keinen Fall auch nur einen Tag ohne die Sims verbringen möchte. So spielten schon in den Anfangsmonaten Tausende weltweit die Sims auf den Plattformen Mac OS, Windows, GameCube, iOS, Android und vor allem zuhause an PlayStation und XBox.


Das Prinzip ist so einfach wie genial

Als Einzelspieler taucht man in die Welt der Sims ein. Zunächst muss man sich aber genau diese erst einmal erschaffen. Man beginnt bei der Klassiker-Version der Sims damit, seinen ganz eigenen Haushalt zu kreieren. Ob einfache Mietwohnung, Penthouse oder Luxussuite. Schon zu Beginn wird dem Spieler klar, dass zwar alles möglich ist, der Gestaltung freien Raum gegeben wird, aber dass nichts umsonst ist und man quasi schon für seine Einrichtung und auch für seinen Lebensstil etwas tun muss. Der Clou an diesem Spiel und auch der entscheidende Faktor des Spielreizes ist, dass der Spieler zunächst zwar erst einmal seinen eigenen Haushalt einrichtet, dabei aber schon anderen Mitgliedern dabei Befehle erteilen kann.


Er kann wenn er will immer wieder einen neuen Haushalt gründen und zu einem schon bestehenden Haushalt wechseln und die dortigen Mitglieder und deren Aktivitäten ebenfalls beeinflussen. Dadurch dass es nie einen Sieger oder Verlierer in diesem Spiel gibt, besteht auch kein Anreiz, sich in den Vordergrund stellen zu wollen. Die Sims agiert eher wie die Gründung einer Gemeinschaft, einem kollektiven Zusammensein und der Betreuung aller Personen und Haushalte, die ein Spieler im Laufe der Zeit gegründet, eingerichtet und aufgebaut hat. Die Sims ist also durchaus auch ein Spiel mit einem sehr guten Lernfaktor und trägt sogar dazu bei, dass Sozialverhalten und Kommunikation geprägt und geschult werden können, die im realen Leben anwendbar sind.


Immer wieder neu und trotzdem treu

Die immer wieder dem Ursprungsspiel getreu gebliebenen Neuauflagen der Sims, haben es zwar in sich, doch der Ablauf gestaltet sich bei jedem neuen Spiel grundsätzlich gleich. Dadurch, dass die Sims weltweit so erfolgreich sind, gibt es mittlerweile sieben Erweiterungen des ursprünglichen Spiels. Vom Start der Sims mit dem Titel "Das volle Leben", über "Party ohne Ende", "Hot Date", "Urlaub total", "Tierisch gut drauf", "Megastar" und "Hokus Pokus", bieten die Sims ein Eldorado an unglaublich vielen Spielmöglichkeiten und Varianten.


Die Sims erscheinen als Sims Social, Sims Online, und Sims 1 bis 4 auf dem Markt. Und die Produzenten setzen alles daran, dass alle Themen des Lebens und des Alltäglichen in den jeweiligen Spielen vorkommen und bespielt werden können.

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