Mittwoch, 11. Februar 2015

Europa Universalis 4: MP-Winterpartie (1504-1557)

Die Jahre 1504-1557 - Neustart mit Äthiopien, Beginn der Kolonialisierung

Nach längerer Spielpause haben wir uns nun ein drittes Mal zusammengefunden, um unsere Winterpartie in Europa Universalis IV weiterzuspielen. Letzten Samstag + Sonntag zockten wir weitere mehr als 50 Jahre unserer eigenen Weltgeschichte.





Nachdem ich mit Muscovy zum Ende der letzten Runde vor die Wand gefahren bin, möchte ich nun einen Neustart wagen. Irgendwie passt es mir aber nicht mehr in den Kram, wieder eine andere Großmacht zu nehmen. Schließlich hat dort ja dann schon die KI für Jahrzehnte gewaltet und nicht alles nach meinen Vorstellungen gemacht. Da nehme ich dann lieber ein kleines und übersichtliches Land, welches etwas Abseits des Hauptgeschehens liegt und das ich fürs Erste in Ruhe aufbauen kann. Die Wahl viel auf Äthiopien!

Äthiopien (CyberKane)


Die Nation Äthiopien habe ich deswegen ausgewählt, weil Sie für ein afrikanisches Land bis zum jetzigen Zeitpunkt verhältnismäßig gut getecht hat. Auch hat sich Äthiopien etwas ausgebreitet und die Nachbarschaft ist relativ stabil.

Stand im Jahre 1504 Stand im Jahre 1557
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Strategische Ziele sind zunächst die weitere Ausbreitung sowie die Vasallierung umliegender Staaten. Außerdem die religiöse Umwandlung zum koptischen Christentum, die zum Anfangszeitpunkt bei ca. 50% lag.

Äthiopische Stützpunkte an der Ostküste Afrikas


Entsprechendes wurde zum Ende der letzten Runde dann auch erreicht, war jedoch aufgrund des Fehlens wirklich großer Feinde auch keine sonderliche Herausforderung. Über die gesteckten Ziele hinaus, verfügt Äthiopien nun auch über einen für die Marine bedeutsamen Außenposten im Handelszentrum Sansibar sowie ein Goldvorkommen an der Süd-Ostafrikanischen Küste.

Ottomanen (Botze)


Das Osmanische Reich hat sich (mehr oder weniger historisch korrekt) in alle Richtungen ausgebreitet und beherrscht nun neben der türkischen Region auch den Balkan, Ägypten sowie große Teile des nahen Ostens.

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Zudem sind die Osmanen zusammen mit Frankreich im Mittelmeer dominant und beherrschen das Schwarze Meer. Auch ein Zugang zum Roten Meer besteht, indem allerdings derzeit Äthiopien die dominante Macht ist. In Kürze ist damit zu rechnen, dass die Osmanen sich auch einen Zugang zum persischen Golf sichern werden, wobei es wahrscheinlich noch zur Konfrontation mit dem erstarkten Timurid kommen wird.


England (DarkForce)


Nachdem England schon in der vorherigen Runde die Britischen Inseln vollständig in Besitz genommen hat, beherrscht es als folge mehrerer Angriffskriege nun auch große Teile Skandinaviens sowie Island.

Stand im Jahre 1504 Stand im Jahre 1557
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England hat somit die Oberhand in der Nordsee und dies auch bereits als strategische Ausgangsbasis für Kolonien in Nordamerika genutzt, wo es sich nun mit Frankreich um die Vorherrschaft streitet.

Frankreich (Vanguard)


Das französische Reich verfügt nun endlich über fast alle seine historischen Kernprovinzen und hat sich darüber hinaus erhebliche Teile von Spanien unter den Nagel gerissen.

Stand im Jahre 1504eu4-england-frankreich-1469 Stand im Jahre 1557
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Zusammen mit dem Osmanischen Reich, gibt es eine Rivalität um die Vorherrschaft im Mittelmeer, während man sich in Nordamerika im Zuge kolonialer Unternehmungen mit dem Engländer konfrontiert sieht und in der Karibik bzw. Mittelamerika die beiden anderen europäischen Kolonialmächte, Castille und Portugal, mit um die Dominanz kämpfen.

Brennpunkte in den Kolonien


Somit steht Frankreich zum aktuellen Zeitpunkt zwar relativ stark da, sieht sich jedoch zugleich auch von allen Seiten in Bedrängnis. Eine friedliche Übereinkunft mit England oder den Ottomanen ist (langfristig) nicht vorstellbar. Zumindest im Bezug auf den Schutz vor dem Osmanischen Reich, ist jedoch eine Kooperation mit der aufstrebenden afrikanischen Macht Äthiopien eine Option...

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