Mittwoch, 10. Dezember 2014

Europa Universalis 4: MP-Winterpartie (1444-1469)

Die Jahre 1444 bis 1469 - der Beginn...

Es ist Winter und Draußen ist es kacke! Daher ist es mal wieder an der Zeit für eine neue MP-Runde in meinem aktuellen Lieblingsspiel Europa Universalis 4. Nach langem Hin- und Her hat sich die übliche Spielerclique wieder zusammen-gefunden.



Es treten an:
  • CyberKane (ich) - als Muscovy
  • Botze - als die Ottomanen
  • DarkForce - als England
  • Vanguard - als Frankreich

Gestartet wird natürlich im Jahre 1444 und alle bis zum heutigen Tage erschienenen Patches und Upgrades sind aktiviert. Nachdem wir schon häufiger zusammen gezockt und unterschiedlichste Konstellationen durchprobiert haben, wurde dieses Mal entschlossen, dass alle Spieler auf größere Nationen setzen sollen. Die vier genannten Länder haben wir deswegen gewählt, da diese

  1. alle das Potenzial haben relativ schnell zur Großmacht zu werden
  2. ein Stück weit von einander entfernt sind und somit nicht direkt der Eine über den Anderen herfällt. Zwar sind Frankreich und England räumlich nahe bei einander, aber immerhin durch Wasser getrennt.

Über die strategischen Ziele, die die einzelnen Spieler haben dürften, kann nur gemutmaßt werden. Wahrscheinlich wird Muscovy danach streben, räumlich stark zu wachsen und zu Russland zu werden, die Ottomanen werden versuchen das Osmanische Reich aufblühen zu lassen, während England recht schnell Richtung Vereinigtes Königreich tendiert und wahrscheinlich kolonisieren wird. Frankreich sollte versuchen Großmacht in Zentraleuropa zu werden.

Letzten Samstag haben wir ca. fünf bis sechs Stunden gezockt (inklusive einiger technischer Probleme). Die einzelnen Nationen haben sich wie folgt entwickelt:

Muscovy (CyberKane)


zu Beginn des Spieles Stand im Jahre 1469
eu4-muscovy-1444

eu4-muscovy-1469


Wie zu erwarten hat Muscovy kleinere umliegende Nationen (teils friedlich, per Annexion) geschluckt und darüber hinaus erhebliche Teile von Nowgorod und Kasan militärisch erobert. Zugänge zum Nordmeer sowie der Ostsee wurden bereits gesichert und die vollständige Integration von Nowgorod ist nur noch eine Frage der Zeit.

Die Ausdehnung in Richtung des Schwarzen Meeres ging jedoch bislang nur im bescheidenen Tempo voran. Zudem hat das schnell expandierende Muscovy-Reich mit inneren Unruhen und Aufständen zu kämpfen.

Ottomanen (Botze)



zu Beginn des Spieles Stand im Jahre 1469
eu4-ottomanen-1444

eu4-ottomanen-1469



Auch die Ottomanen haben diverse umliegende kleine Nationen in ihr Reich eingegliedert. Einige wurden friedlich annektiert, andere militärisch erobert. Die bedeutsamstes Eroberung war sicherlich die von Konstantinopel, da diese Provinz zugleich sehr hohe Steuerinnahmen generiert, ein wichtiges Handelszentrum darstellt und den Durchgang zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer kontrolliert. Darüber hinaus liegt Konstantinopel ziemlich genau in der Mitte des jetzt entstandenen Osmanischen Reich.

Die Ausbreitung hat jedoch auch hier ihre Schattenseiten. Teils führten Unruhen zu extremen Stabilitätseinbrüchen sowie zu Bauernaufständen die gewaltsam niedergeschlagen werden mussten.

England (DarkForce) & Frankreich (Vanguard)


In der jetzigen Phase des Spieles können die Ereignisse in England und Frankreich noch zusammengefasst werden, da diese mitunter auch eng verknüpft sind.


zu Beginn des Spieles Stand im Jahre 1469
eu4-england-frankreich-1444

eu4-england-frankreich-1469



England wurde (wie zu erwarten) von Frankreich und seinen Alliierten direkt zu Anfang der Partie vom europäischen Festland verdrängt, hat sich jedoch dennoch bis zum Ende der ersten Runde erheblich vergrößert und ist nun im vollständigen Besitz der Britischen Inseln, mit Ausnahme kleiner norwegischer Vorposten in der Nordsee. Der Rivale Schottland wurde vollständig vernichtet. Probleme hat jedoch vor allen der denkbar schlechte König mit den Werten 0-0-0 gemacht, dessen Regentschaft unvorteilhaft lange andauerte was dazu führte, dass es an jeglicher Macht mangelte, um nennenswerte technologische Fortschritte oder neue Ideen zu erlangen.

Für Frankreich sieht es zum jetzigen Zeitpunkt weniger gut aus. Zunächst hat Es vor allen von den Provinzverlusten Englands auf dem Festland profitiert. Darüber hinaus gab es darauf folgend Ausbreitungen in Richtung Osten und kleinere Staaten wurden in das Französische Reich integriert. Dies versetzte jedoch die Nachbarländer in Aufruhr und es wurde eine umfassende Allianz gegen Frankreich geschmiedet, die einen Großteil aller mitteleuropäischen Staaten umfasste. Als Sieger aus dieses Bestrafungskrieges ging vor allem Burgund hervor, welches erhebliche Landgewinne zu verzeichnen hat. Frankreich selbst steht nun etwas geschwächt da, wenngleich dennoch stärker als zu Spielbeginn. Burgund ist hingegen (eher unerwartet) zu einer relativ starken Macht im Herzen Europas geworden.

Kommentare:

  1. Coole Idee das Ganze so zusammen zufassen. Bin schon gespannt wie es weiter geht! :-)

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  2. Ich habe Burgund um 1469 noch nie so stark gesehen. Das wird noch ein Problem für Frankreich und vielleicht sogar für England...

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  3. Danke erstmal für das Feedback. :-)
    Wir spielen morgen wieder und ich schaue mal, dass ich die nächsten Tage ein Update poste.

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